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52WeeksOfBaking – Woche 11: Erdentorte

Mehrstöckige Schokoladentorte mit essbaren Steinen aus Fudge und essbarem Moos aus Biskuit

Ja, wie jetzt? Backe die Elemente. . . also so nach Fünf-Elemente-Ernährung aus der Traditionellen Chinesischen Medizin? Ayurveda? Sowas? Das wird aber sehr kompliziert. Gerade wenn man einen Kuchen machen möchte wird das schwierig. Ok, dann mach ich lieber irgendwas, was nach Erde, Feuer, Luft oder Wasser aussieht. Weil das ja so viel einfach ist. Nach viel Recherche und haufenweise Enttäuschungen wurde dann doch der erste Link genutzt, der was rausgeworfen hat: Elemente backen inspiriert von Frozen. Ich habe mich für das Element Erde entschieden, also gibt es essbaren Moos und essbare Steine. Perfekt: Das erste Mal eine mehrstöckige Torte, das erste Mal Buttercreme und das erste Mal Fudge. Viele erste Male. Wird schon.

Das „Rezept“ stammt von So Yummy!, dort findet man – ganz unten – jedoch nur die Anleitung für das Moos und die Steine sowie den wundervollen Hinweis „Kauf dir halt ne Schokoladenkuchen, dann musst du nur die Deko machen“. Ja, ne, so geht das nicht. Schnell auf Youtube ein Rezept gesucht und den „Easiest Chocolate Cake“ von Joshua Weissman entdeckt. Ich habe jedoch nicht zweimal die gleiche Springform um zwei gleiche Böden zu backen, daher hab ich etwas mehr als die Hälfte des Teiges in eine 28er und den Rest in einer 26er Springform gebacken. Irgendwie krieg ich das bestimmt an Ende hin, dass es gut aussieht.

Während die Kuchen im Ofen waren und auskühlen mussten habe ich den Rest gemacht: Moos mit einfachem Teig in der Mikrowelle gebacken, das Fudge aus Schokolade, Kondensmilch, Oreos und Kakao gefertigt und schließlich die Buttercreme gemacht. Hat alles halbwegs gut geklappt, nur das Moos ist nicht so grün geworden, wie ich es gern gehabt hätte. Ich hab mich dann dafür entschieden, eine Art Terrasse zu bauen, damit der Kuchen interessanter aussieht. Also ein großes Stück aus dem kleineren Boden geschnitten und alles zusammen gesetzt. Dadurch, dass ich mir eine Drehplatte gegönnt habe, war das Einstreichen sehr einfach und hat erstaunlich gut funktioniert. Dann das Moos auf dem ein- bis dreistöckigen Kuchen verteilt und die Steine dazu gelegt.

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Das Fudge war viel zu viel für den Kuchen, ich habe dann die verschiedenen Farben nochmal erhitzt, in eine Form gegossen und nach dem Abkühlen in Würfel geschnitten. Der Kuchen war unfassbar süß, süßer als das Fudge. Ich fand die Buttercreme nicht so toll, diese war irgendwie zuckrig-sandig, wir haben den Kuchen aber auch am selben Tag gegessen, an dem ich ihn gemacht habe. Vielleicht hätte eine Nacht im Kühlschrank ihm gut getan. Für eine entsprechend thematisierte Feier würde ich ihn nochmal machen, denn im Grunde war der Kuchen für sein potentiell spektakuläres Auftreten sehr einfach. Mit mehr Zeit und Nerv würde ich noch Buttercreme Blüten machen.

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